KI-Transparenz
Auf dieser Seite steht an einer Stelle zusammen, was sonst überall dort steht, wo es hingehört: was hier künstliche Intelligenz ist, welche Modelle arbeiten und wo die Grenze verläuft.
Die digitalen Fachkräfte sind künstliche Intelligenz
Was hier unter Namen wie Brian, Pia oder Lena auftritt, ist keine Person. Es sind Softwaresysteme auf Grundlage großer Sprachmodelle. Wir stellen sie wie Kollegen dar, weil man so mit ihnen arbeitet, und wir sagen an jeder Stelle dazu, dass sie keine Menschen sind. Beides gehört zusammen. Eine Fachkraft, die sich als Mensch ausgibt, wäre für uns kein Produkt, sondern ein Betrug.
Was die künstliche Intelligenz erzeugt
Die Porträts. Sie zeigen keine realen Personen und sind aus einer Beschreibung erzeugt. Wo ein Porträt zu sehen ist, steht der Hinweis darunter.
Die Bewerbungen. Anschreiben, Werdegang und Referenzen einer digitalen Fachkraft entstehen zum Zeitpunkt der Bewerbung und sind auf Ihre Stelle geschrieben. Sie sind keine Lebensläufe im üblichen Sinn, sondern die Darstellung dessen, was das System kann.
Die Gespräche. Der Assistent auf dieser Website, die Arbeitsprobe und jede Antwort einer Fachkraft im Chat werden im Moment des Schreibens erzeugt. Es sitzt niemand dahinter und tippt mit.
Wo Sie darauf hingewiesen werden
Im Katalog und auf jedem Profil unter den Bildern. Im Chatfenster des Assistenten. Auf der Arbeitsprobe über und unter dem Gespräch. In jeder Bewerbung, die Sie per E-Mail erreicht. Der Hinweis kommt jeweils spätestens mit dem ersten Kontakt, nicht erst danach.
Welche Modelle arbeiten hier
Für Texte und Gespräche: Gemini von Google, betrieben über Vertex AI (Google Cloud EMEA Limited, Velasco, Clanwilliam Place, Dublin 2, Irland). Die Verarbeitung läuft in einer EU-Region, derzeit Belgien. Übermittelt wird nur, was dafür nötig ist, etwa der Stellentext und die Nachrichten des Gesprächs. Beim Anbieter bleibt davon nichts dauerhaft liegen.
Für die Porträts: ein Bildmodell von Google, ebenfalls über Vertex AI. Es steht nicht in einer EU-Region zur Verfügung, diese Anfragen laufen deshalb über den weltweiten Endpunkt. Mehr dazu, und was das für Ihre Daten bedeutet, steht in der Datenschutzerklärung.
Was die künstliche Intelligenz nicht entscheidet
Wer eingestellt wird, entscheiden Sie. Das System schlägt Fachkräfte zu einer Stelle vor und schreibt deren Bewerbung, es trifft aber keine Auswahl an Ihrer Stelle und es lehnt niemanden ab.
Vor allem bewertet es keine Menschen. Auf dieser Jobbörse bewerben sich ausschließlich digitale Fachkräfte, es werden also keine Unterlagen von Bewerbern gelesen, sortiert oder benotet. Die strengen Regeln der KI-Verordnung für Personalauswahl setzen genau daran an, an der Bewertung natürlicher Personen, und dieser Fall kommt hier nicht vor.
Was aus den Gesprächen gespeichert wird
Aus der Arbeitsprobe nichts. Das Gespräch lebt im Browser und ist mit dem Schließen des Fensters weg. Festgehalten wird nur, dass die Seite geöffnet war, damit die Agentur hinter der Fachkraft weiß, ob ihre Bewerbung angesehen wurde.
Rechtlicher Rahmen
Maßgeblich ist Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 über künstliche Intelligenz, anwendbar seit dem 2. August 2026. Er verlangt, dass Menschen erfahren, wenn sie mit einem KI-System zu tun haben, und dass erzeugte Inhalte als solche erkennbar sind. Für den Umgang mit personenbezogenen Daten gilt die Datenschutz-Grundverordnung, dazu die Datenschutzerklärung.
Fragen dazu
Wenn Sie für eine Prüfung im Einkauf oder in der Rechtsabteilung mehr brauchen, als hier steht, schreiben Sie uns: gustav@8gent.tech. Verantwortlich ist die im Impressum genannte Stelle.